Ausstellung Klaus Petrus: Spuren der Flucht

1. bis 25. Oktober 2026.
Photobastei Zürich, Sihlquai 125, 8005 Zürich.

Mittwoch und Sonntag, 12 – 18 Uhr.
Donnerstag bis Samstag, 12 – 21 Uhr.

Seit zehn Jahren dokumentiert der Fotojournalist Klaus Petrus Fluchtwege quer durch den Balkan in die EU-Staaten und die Schweiz. Auf diesen Reisen lebt er mit Migranten in Baracken, begleitet Familien über die Grenze, ist mit Schleppern unterwegs, sieht Elend und schliesst Freundschaften. 

Die Ausstellung «Spuren der Flucht» wirft einen ungewöhnlichen Blick auf die Migration, sie ist voller Grautöne, Ecken und Kanten. Und rüttelt damit gehörig an unserem festgefahrenen Bild, das wir von Geflüchteten haben.

Im Rahmen der Ausstellung gibt es diverse Events:

– Bildersoirée mit Klaus Petrus: Donnerstag, 08.10.26, 19.00 Uhr, Eventraum 3. Stock

– Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 18.10.26, 15.00 Uhr, Eventraum 3. Stock

– Podium «Was macht ein Bild wahr?» mit Klaus Petrus, Gilles Reckinger und Dario Veréb: Mittwoch, 21.10.26, 18.30 Uhr, Eventraum 3. Stock

Klaus Petrus war bis 2012 Philosophieprofessor an der Uni Bern, seither arbeitet er als Fotojournalist und Reporter und ist Co-Leiter Redaktion des Strassenmagazins Surprise. Er berichtet über Migration, Armut, Ausgrenzung und Kriege aus der Schweiz, dem Balkan, Nahen Osten sowie Subsahara-Afrika. Seine Fotografien und Texte wurden vielfach ausgezeichnet. 2023 erschien sein Buch «Am Rand» (Christoph Merian Verlag) und 2025 sein Langzeitprojekt über Migration «Spuren der Flucht» (Aswad Verlag).

https://klauspetrus.ch